Planungssicherheit für Deichbrand muss endlich her

Foto: Ilona Henne
Foto: Ilona Henne

Zum mittlerweile 11. Mal fand Mitte Juli das immer beliebter werdende Rockfestival „Deichbrand“ statt. 45.000 begeisterte Besucher feierten fröhlich und friedlich zur Musik von Mando Diao, Clueso, den Donots und anderen. Was allerdings weniger auf Begeisterung stößt, ist die Tatsache, dass die Organisatoren der Veranstaltung seit Jahren keine langfristige Planungssicherheit haben, sondern stets nur eine Zusage für das jeweils kommende Jahr aus der Gemeindeverwaltung erhalten (haben).

Die CDU Nordholz fordert - ebenso wie die weiteren im Gemeinderat vertretenen Parteien – seit längerem, dass gemeinsam mit den Veranstaltern ein Konzept für eine längerfristige Planungssicherheit erstellt wird. Hierzu gehört auch das Gespräch mit den betreffenden Eigentümern der in Frage kommenden Veranstaltungsfläche. Die Veranstalter betonen, dass es für die Durchführung von infrastrukturellen Maßnahmen einer mindestens fünfjährigen Planungssicherheit bedarf.

Seitens der ehemaligen Gemeindeverwaltung Nordholz wurde der Wunsch einer langfristigen Genehmigung stets mit dem Argument verweigert, die Entwicklung des mit Steuergeldern finanzierten Gewerbegebietes nicht zu gefährden. Die CDU Nordholz jedoch hält wegen der umfangreichen Ländereien in der Umgebung des Gewerbegebietes ein Nebeneinander von Gewerbe-/Industriegebiet und Deichbrand-Festival für umsetzbar. Wir setzen uns dafür ein und gehen davon aus, dass das „Rockfestival am Meer“ auch zukünftig und langfristig in Wanhöden seine Heimat haben wird. Auch Gemeindebürgermeister Marcus Itjen hat seine positive Haltung zum Festival mehrfach und eindeutig zum Ausdruck gebracht und versprochen, sich gemeinsam mit seiner Verwaltung dieses Themas anzunehmen.

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Rundschau Wurster Nordseeküste Nr. 43
April 2016
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