Besichtigung des Wasserwerks in Holßel

Die CDU Nordholz führte am Samstag, dem 26. Oktober 2013, von 10.00-13.00 Uhr, eine Besichtigung des Wasserwerks in Holßel durch. Die teilnehmenden Mitglieder und Gäste bekamen dabei viele interessante Themen erläutert und waren beeindruckt vom hohen Standard, der dort aufrechterhalten wird.

Nach dem Rundgang durch alle Stationen führte die CDU-Delegation, angeführt vom Vorsitzenden Holger Busse, dem Fraktionsvorsitzendem Joachim Dreher und stellvertretendem Bürgermeister Jochen Wrede (seines Zeichens auch „Aufsichts-ratsvorsitzender“ in Holßel) ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des Wasser- und Abwasserverbandes, Matthias Rinas.

 

Der Rundgang wurde angeführt vom Fachbereichsleiter Wasser, Thomas Kalmbach. Er veranschaulichte den Anwesenden den Weg des Wassers von der Quelle (in unserem Falle eine Jahrtausende alte Gletscherspalte, die Bremerhavener-Cuxhavener-Rinne), über diverse Filteranlagen bis zu den Sammelbecken und schließlich in das Rohrleitungsnetz bis in die Haushalte. Die gleichbleibend hohe Qualität unseres Trinkwassers beruhe zum einen auf der hervorragenden Quelle sowie zum anderen der stetigen Kontrolle des geförderten Wassers.

 

Probleme bereiten dem Holßeler Team immer wieder das in Teilen veraltete Rohrleitungsnetz. Zu diesem Zweck demonstrierte Kalmbach, wie die Wasserrohre im Laufe der Jahrzehnte belastet werden und schließlich Rissbildung zeigen oder gar brechen. Diese alten Rohrleitungen würden natürlich nach und nach erneuert, aus finanziellen Gründen wird dabei eine Prioritätenliste abgearbeitet. Auch Synergieeffekte, die sich z.B. bei Straßenreparaturen ergeben, würden genutzt. Dies komme dann wiederum den Endverbrauchern zu Gute, denn letztlich ist neben der Qualität und Verfügbarkeit auch der Wasser- und Abwasserpreis für alle von großer Bedeutung.  

 

Im Gespräch mit Verbandsgeschäftsführer Matthias Rinas erfuhren die Nordholzer Kommunalpolitiker von den aktuellen Problemen oder anstehenden Herausforderungen. Einig waren sich die Anwesenden, dass „in Holßel tolle Arbeit geleistet“ werde und dass es seinerzeit die richtige Ent-scheidung war, den Wasser- und Abwasserverband in öffentlicher Hand zu belassen und nicht zu privatisieren.

 

Hier noch einige Impressionen eines interessanten Vormittages:

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Rundschau Wurster Nordseeküste Nr. 43
April 2016
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